Big Data und Content – Heiße Luft und SEO-Hype?

Big Data und Content Marketing – diese beiden Begriffe haben die letzten 12 Monate der SEO’s und Online Marketer wohl so stark für die Zukunft geprägt wie kaum ein anderer. Langsam wird es wieder ruhiger um die beiden Buzzwords. Doch wie haben sich diese Trends eigentlich entwickelt? Und haben Sie tatsächlich solch gravierende Auswirkungen auf die Branche gehabt, wie man Anfangs dachte?

Content Marketing vs. Big Data

Big Data – Entweder ganz oder gar nicht!

Durch das Sammeln und Auswerten von (Kunden-) Daten die Zielgruppe noch besser zu verstehen und die Konversion somit zu steigern, klingt einfach richtig gut, wenn der Online Marketing Manager oder eCommerce-Beauftragte dem Chef neue Trends und zukunftsweisende Möglichkeiten berichten muss. In vielen Zeitschriften konnte man Tutorials und Tipps lesen. Einfach jeder wollte seinen Senf zu solch einem heiß diskutierten Thema beitragen. Mittlerweile wurde es wieder ruhig.

Also, wie hat sich dieser Trend entwickelt? Sind wir mal ehrlich, wer Big Data wirklich sinnvoll sammeln und auswerten möchte, braucht das nötige Kapital. Nötiges Kapital für Daten, mit welchen die Meisten wohl noch nicht viel anfangen können. Kleine und selbst Mittelständische Unternehmen werden keine finanziellen Rücklagen dafür und auch keinen direkten Nutzen haben.

Was bleibt also von Big Data übrig? Es mag sicherlich Firmen geben, welche entsprechende Abteilungen und finanzielle Mittel dafür bereit gestellt haben. Der Online Marketing Manager von nebenan wird aber nur in seltenen Fällen einen tiefen Einblick in die Materie bekommen haben. Ein Paar Daten, welche man auch als kleine Firma sinnvoll mittracken und auswerten kann gibt es natürlich – wie bspw. das Alter, das Geschlecht, die Interessen und Vorlieben der Zielgruppe und sogar der Wohnort und die Zeiten mit höchsten Konversionen. Mit Big Data hat das zwar noch nicht viel zu tun, aber immerhin hat dieser Trend das Gespür geweckt auch die einfachen Daten auszulesen und zu bewerten um daraus Schlüsse für die eigene (Online-) Marketingstrategie ziehen zu können.

infografiken

Ein Dschungel an Infografiken in der Google Bildersuche

Content Marketing – Machen doch eh alle, oder?

Content ist King! Irgendwann konnte genau das keiner mehr hören – anfangs gefeiert als Revolution der Suchmaschinenoptimierung war es doch im Sinne nur eins: Ein schöner Begriff für das, was von guten Webseitenbetreibern ohnehin schon immer durchgeführt wurde. Die Rede ist von relevanten Inhalt mit einem Mehr für den Leser. Nicht mehr, nicht weniger. Der Vorteil des Hypes liet defnitiv darin, dass Webmaster und SEO’s wachgerüttelt wurden. Der „Content-Marketing“ Trend und diverse Google Updates sorgten in den Köpfen dafür, dass man wieder besseren Inhalt zu lesen bekommt. Oder im Umkehrschluss auch dafür, dass schlechte Seiten nach und nach verdrängt werden.

Auf einmal war es vorbei billige Texte bei Textportalen zu bestellen und somit zu hoffen eine Seite langwierig in den Top Ergebnissen zu halten. Im Laufe der Zeit hat sich, so finde ich, der Begriff in seiner Bedeutung etwas verändert. Content Marketing wurde im Laufe er Zeit zum Grundstein einer Webseite und somit einfach zu einem guten, ansprechenden Text. Und mit ein wenig Glück ist er gut genug um verlinkt und geteilt zu werden. Mittlerweile geben aber wirklich viele Texter, Webmaster und SEO’s darauf acht, dass die Texte einen Mehrwert und im Bestfall eine Einzigartigkeit bieten. So „einfach“ war Content Marketing also auf einmal nicht mehr.

Content Marketing ist noch nicht fertig!

Wie sieht das heute aus? Content Marketing spielt stark mit Social Media Marketing zusammen. Es werden Videos, Grafiken usw. entwickelt und über die Social Media Kanäle verbreitet, geliked und verlinkt. Gerade bei diesem Tham war es interessant zu beobachten, wie sich ein Trend so schnell verbreitet und irgendwann in eine solche Normalität übergeht, dass man aus der Masse damit nicht mehr herausstechen kann. Personal entwickelt sich vom Betreuer des Blogs zum Aufbau von Content – nicht im Sinne von Bloginhalt, sondern allgemeinen Inhalten mit Mehrwert. Ein „3-Sterne Text“ reicht somit schon länger nicht mehr – selbst mit besser ausgearbeiteten Texten hat man nicht zwingend ein Alleinstellungsmerkmal. Hier kommen wir aber an einen weiteren Punkt – Content Marketing als wichtiges SEO Instrument.

Zwei Buzzwörter deren Entwicklung unterschiedlicher nicht sein könnte. Einer verschwindet in Hinterköpfen, der andere wird zur Normalität. Auch wenn dies nun nicht sehr tiefgreifend erklärt wurde, hoffe ich, dass der Grundgedanke verstanden werden konnte. Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Jahr und somit auf die bahnbrechenden Erkenntnisse im Online Marketing.

Auch wenn dies nun nicht sehr tief

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